Feuerhaus Tutzing

Das „Feuerhaus" an der Oskar-Schüler-Straße besteht aus zwei Gebäuden mit insgesamt neun Fahrzeugstellplätzen.
Die beiden Gebäude wurden 1938 bzw. 1974 errichtet und seit 1993 mehrmals umgebaut und modernisiert. Die Aufnahme entstand 2001.

 

 

Die Fassade des Altbaus erstrahlte 1995 in neuem Glanz. 2007 wurden die alten Flügeltore durch Sektionaltore ersetzt. Die alte Optik blieb dabei erhalten.

 

 

Der "Neubau" erhielt im Zuge umfangreicher Renovierungsmaßnahmen im Jahr 1993 ein Giebeldach anstelle des ursprünglichen Flachdaches. In der zusätzlichen Etage entstanden drei Wohnungen für Feuerwehrmitglieder.

Fahrzeugstellplätze

Die fünf großen Fahrzeuge stehen im Neubau. Die Abmessungen der Stellplätze und der Tore entsprechen leider nicht der heutigen Norm.
Mit ein Grund, warum im Jahr 2000 die neue Drehleiter nach Münchner Vorbild in kurzer Bauweise mit fünf Leiterleiterteilen beschafft wurde. Zwei Plätze sind sogar nur für Fahrzeuge bis max. 7,50 m Länge geeignet.

 
 

Im Altbau sind die drei kleineren Fahrzeuge und das Boot eingestellt.
Der Planenaufbau des Gerätewagens wurde genau nach der Torhöhe angefertigt. Weil die Spiegel angeklappt werden müssen, regelt eine Dienstanweisung, das Ein- und Ausfahrt nur mit Einweiser erfolgen dürfen.

Spinde

In der Fahrzeughalle befinden 49 Spinde für die Einsatzkleidung. Das reichte bereits beim Erstbezug im Jahr 1974 nicht für alle Feuerwehrmitglieder, so dass für die Jugendfeuerwehr 15 weitere Plätze im Keller eingerichtet wurden.                                                         

 
  Im Laufe der Jahre wurde die Anzahl der Spinde im Keller schon drei mal erhöht. Mittlerweile sind es allein dort 68 - und die sind auch schon wieder knapp. Dem "Umzug" aus dem Keller in die Fahrzeughalle wird meistens lange vorher entgegen gefiebert, deshalb ist die Reihenfolge nach Anwartschaft genau geregelt.

Jeder Feuerwehrdienstleistende erhält eine umfangreiche Schutzkleidung persönlich zugeteilt. Diese besteht bei der FF Tutzing aus dem zweiteiligen Schutzanzug Bayern 2000, einem weiteren zweiteiligen Schutzanzug aus flammenbeständigem Nomexgewebe und mit Nässesperre, einem Feuerwehrhelm aus Aluminium sowie je einem Paar Feuerwehrstiefel und Schutzhandschuhe mit Schnittschutzeinlage.
Ergänzende Schutzausrüstungen für besondere Einsatzlagen, werden auf den Fahrzeugen mitgeführt. Haltegurte mit Feuerwehrbeil, Schnittschutzlatzhosen, Wasserrettungsanzüge und zusätzliche Überhosen der Schutzklasse xf2/xr2 werden als Poolware auf zwei Rollwägen in der Fahrzeughalle vorgehalten.

   haltegurte 002 300

 

 

   

Alarmeingang

Gleich am Eingang zur Fahrzeughalle befindet sich die Abfragestelle. Über ein 4m-Funkgerät oder über Telefon kann von hier aus Kontakt zu Leitstelle aufgenommen. Auf einem Drucker wird das Alarmfax ausgedruckt. Eine Sprechanlage ermöglicht von hier aus auch Durchsagen im gesamten Gebäude.                                                                          

 
  Auf zwei 36-Zoll-Monitoren werden zusätzliche Informationen zur Alarmierung angezeigt. Der linke Bildschirm enhält die von der Leitstelle übermittelten Einsatzinformationen, also Einsatzstichwort mit Hinweis, Einsatzadresse, angeforderte Einsatzmittel und die ausgelösten Schleifen angezeigt. Zusätzlich werden am unteren Bildrand die aktuellen FMS-Stati unserer Fahrzeuge angezeigt. Auf dem rechten Bildschirm erscheint automatisch der zur Einsatzadresse passende Ausschnitt aus dem Ortsplan, so dass eine schnelle Zuordnung der Einsatzadresse möglich ist.

 

 

   

Funkzentrale

Die Funkzentrale hat sich bei Flächenlagen mit hohem Einsatzaufkommen, zumeist bei Unwettern mit Sturm und/oder Starkregen bewährt. Sie ist für die Koordination unserer eigenen Einsätze auch heute noch unentbehrlich. Die Zusammenarbeit mit der Leitstelle und mit der Kreiseinsatzzentrale klappt ausgezeichnet.

 

   
Im Flur, der die Funkzentrale und das Büro verbindet, stehen zeitgemäße Drucker und Kopierer sowie ein Faxgerät bereit.  

 

Büro

Die Funktionsträger des Feuerwehrvereins und der Organisation nutzen ein gemeinsames Büro, das mit der notwendigen Technik ausgestattet ist.

Schulungs- und Aufenthaltsraum

Der Schulungs- und Aufenthaltsraum wurde 2001 erweitert, indem das angrenzende Büro ausgelagert und dessen Fläche einbezogen wurde.

 
 

In einem Einbauschrank im Vorraum werden Schnittmodelle und andere Ausbildungshilfen dekorativ gelagert.

Der Küchenbereich im Hauptraum wurde für die Bereitstellung von Verpflegung bei längeren nächtlichen Einsätzen eingerichtet. Die Mittagsverpflegung in Tutzing genießt aber auch bei  den Teilnehmern an Lehrgängen der Kreisbrandinspektion einen sehr guten Ruf.  
 

 

Jugendraum

Der Jugendraum im westlichen Teil des Altbaus steht den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und ihren Freunden zur Freizeitgestaltung zur Verfügung.

 

 

  Der Mehrzweckraum nebenan wird für Besprechungen und für die Ausbildung genutzt.

 

 

   

 

Schlauchpflege

Nach jeder Benutzung werden die Schläuche gewaschen. Nach dem Einweichen im 20 m langen Trog, werden die Schläuche einzeln mit 16bar geprüft und anschließend durch die Schlauchwaschmaschine gezogen wobei sie von rotierenden Bürsten und Hochdruckspritzdüsen gereinigt werden.
Der Schlauchturm ist 15m hoch. 2013 wurde von der Fa. Bockermann eine neue halbautomatische Aufhängeanlage mit einer Kapazität von 120 Schläuchen eingebaut. Die Bedienung der Anlage kann jetzt von unten erfolgen. Früher musste eine Person oben im Turm stehen und die Schläuche von Hand auf die Registerstangen umhängen.

 

 

nke-schlauchturm 300x200  

 

 

 

 

 

Atemschutzwerkstatt

In der Atemschutzwerkstatt werden neben unseren sechs Vollschutzanzügen, 36 Pressluftatmer der Feuerwehren Tutzing, Traubing und Feldafing, und jede Menge Masken und Druckluftflaschen regelmäßig gewartet und geprüft. Dafür steht ein Multitest-Prüfpult, ein Atemluftkompressor und zahlreiche Spezialwerkzeuge, Messgeräte und Vorrichtungen zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kleiderkammer

Rund 80 Einsatzkräfte und weitere 50 Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind von Kopf bis Fuss mit persönlicher Schutzkleidung und Dienstkleidung ausgestattet.
Fluktuation und körperliche Entwicklung der Jugendlichen (und teilweise auch der Erwachsenen) sorgen für ständigen Lagerumschlag.    

 

Palettenlager

Nach der Indienststellung des GW-L wurden in der Fahrzeughalle und im Keller des Gerätehauses Lagerplätze für mehr als 50 Euro-Paletten mit Gitter- oder Spezialaufsatz geschaffen. Zum Handling der Paletten stehen ausreichen viele Palettenfahrgestelle, 2 Hubstapler, 2 Hubwagen und ein Güteraufzug zur Verfügung.

 
 

Derzeit werden folgende Komponenten auf Paletten vorgehalten: 
Ölspur, Mineralölförderung, Faltbehälter, Bindemittelvorräte, ABC-Schutzkleidung, Ersatzkleidung, Folien, Sandsäcke (leer), Schmutzwasserpumpen, 2 Tragkraftspritzen TS 2/5, Stromerzeuger mit Beleuchtungssatz, Lüftungsgerät, Rüstholz, Schaummittel, Atemluftflaschen (Rollwagen)